Der FC Luzern befindet sich noch auf dem Stand seiner eigenen Ansprüche. Zu gross ist der Abstand zu den Topteams, zu klein derjenige vom rettenden Strich. Entsprechend wichtig war es für die Zentralschweizerinnen, gegen den FC Staad die volle Punktzahl generieren zu können. Luzern startete souverän in die Partie und konnte bereits nach 13 Minuten durch Géraldine Reuteler in Führung gehen. Wie in der ersten Halbzeit, so waren es dann auch in der zweiten Spielhälfte jeweils 11 Minuten, welche den Unterschied ausmachten. In der 24. Minute konnte Melina Scodeller auf 2:0 für die Einheimischen erhöhen. In den zweiten 45 Minuten war es wieder dieses Duo, welches die weiteren Treffer des Spiels erzielen konnten, diesmal in der 56. und 67. Minute. Dazwischen wehrten sich die Seemädchen nach Kräften, waren aber nicht in der Lage, die wenigen sich bietenden Chancen auch zu nutzen. So bleiben dem FCL, dank des Unentschiedens der Grasshoppers, ein Vorsprung von vier Punkten auf Rang 7, Staad bleibt auf Rang 8, dank der Kanterniederlage von Yverdon Féminin gegen Neunkirch.

 

Quelle: http://www.frauenfussballmagazin.ch/2016/10/die-topteams-lassen-nichts-anbrennen/